Archive for the ‘Content & Media Convergence’ Category

DER KLASSISCHE EPG WIRD ZUM ENTERTAINMENT-GUID

Tuesday, December 22nd, 2009 by Axel Springer Digital TV Guide

Das Marktforschungsunternehmen Goldmedia legte eine neue Studie vor, welche den Trend zum personalisierten und intelligenten Programmführer untermauert. Die Studie “EPGs in Europa 2014″ wurde am 29. Oktober auf den Medientagen München vorgestellt. Demnach zeichneten sich die modernen Programmführer durch ein attraktives Design und eine aktive Benutzerführung aus, die lineare und non-lineare Inhalte verknüpft und den Nutzerinteressen entsprechend anordnet. Ein weiterer zentraler Aspekt sei die Verknüpfung mit sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, die den EPG zur Social-Media-Plattform für audiovisuelle Inhalte mache.

Wie Goldmedia betont, ist der Programmführer-Markt in Deutschland noch nahezu unbetreten, da sich die klassischen EPGs nie richtig durchsetzen konnten, was nicht nur an einer mangelnden Nachfrage lag, sondern auch an den fehlenden technologischen und infrastrukturellen Voraussetzungen.

INTERNET-TVS: DER NEUESTE TREND IN DER HEIMELEKTRONIK

Tuesday, December 22nd, 2009 by Axel Springer Digital TV Guide

Der aktuellste Trend in der Unterhaltungselektronik ist die Verbindung von TV und Internet in den so genannten “Internet connected TVs” bzw. Web-TVs. Diese rivalisieren aktuell mit PCs und Laptops um den ersten Platz im Videokonsum der Nutzer. TV-Karten und Online-Mediatheken ermöglichen schon länger herkömmlichen TV-Genuss via Computer, doch auch umgekehrt finden immer mehr Internet-Inhalte den Weg auf den Fernseher. Was dazu nötig ist? Die neueste Generation von Fernsehern, die mit einer Internet-Verbindung aufwartet. Erst im August kündigte ein Konsortium europäischer Unternehmen die Einführung des neuen Standards “Hybrid Broadcast Broadband TV (HbbTV)” an, der in Endgeräten wie Set-Top-Boxen und digitaltauglichen Fernsehern integriert werden soll. Erste Geräte mit diesem Standard sollen noch 2009 im Handel erhältlich sein.

Hybrid-Lösungen werden auch von Unternehmen wie Philips und Yahoo! vorgestellt. Philips startet mit Philips Net-TV ein eigenes System, welches Angebote von YouTube, eBay, BILD.de oder TV DIGITAL in Form von Widgets auf den Fernseher bringt. Yahoo! Connected TV beitet CE-Herstellern wie LG, Samsung oder Sony eine Widget-Plattform, die Angebote wie Flickr, Twitter oder Netflix unterstützt. Die Marktchancen für TV Widgets werden äußerst positiv beurteilt. Die Nutzer sind von den Desktop Widgets und den iPhone Applikationen positiv sensibilisiert, der TV-Konsum wird kaum gestört und neuesten Studien zufolge halten 76% der Nutzer TV Widgets für nützlich.

Laut GfK wurden in Deutschland zwischen Mai und Juli 2009 bereits 100.000 solcher Hybridgeräte verkauft, was einem Marktanteil von 10% im Juli entsprach. Damit komme Deutschland in Europa eine Vorreiterolle zu, so Jürgen Boyny von der GfK. Auch in den USA wurden im ersten Halbjahr 2009 bereits 985.000 Web-TVs verkauft. Bis 2013 werden Prognosen zufolge 13,8 Millionen Web-TV-Geräte in den US-amerikanischen Haushalten stehen. Im gleichen Jahr erwartet das Marktforschungsunternehmen In-Stat, dass bereits 36% aller Fernseher weltweit mit einer Internet-Verbindung ausgestattet sein werden. Die Frage bleibt jedoch, wie viele TV-Zuschauer die Internet-Angebot auf dem Fernseher tatsächlich nutzen werden. Das US-Unternehmen Quixel Research schätzt, dass derzeit nur fünfzehn bis zwanzig Prozent der Hybrid-Fernseher auch tatsächlich mit dem Internet verbunden sind.

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Content & Media Convergence

Wednesday, November 25th, 2009 by Blog Admin

Die Grenzen zwischen einzelnen Medienformen, -gattungen und -kanälen verschwimmen zusehend. Das Mediennutzungsverhalten der Konsumenten verändert sich nachhaltig. Dies gilt insbesondere für jüngere Nutzergruppen. Zugleich hat das Internet die klassischen Medien, wie Print, Radio und Fernsehen in vielen Ländern als Informationsmedium Nummer 1 überholt und abgelöst.

Dabei schreitet die Konvergenz kontinuierlich voran: Über Fernsehgeräte können Vidoes und Informationen aus dem Internet abgerufen werden, Radioprogramme stehen nach der Ausstrahlung als Podcast zur Verfügung und über mobile Endgeräte sind viele Inhalte überall verfügbar.

Das Zusammenwachsen der Medien ermöglicht innovative Produkte und die Erschließung neuer Zielgruppen, macht aber zugleich auch Anbieter einst getrennter Märkte zu Konkurrenten.